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Sportangebote für Kinder

Schwimmen für (behinderte-) Kinder

Montags, 16:30 Uhr bis 18:00 Uhr mit Lisa im Hallenbad Bohmte (Jahnstraße)

Beim Schwimmen werden verschiedene Ziele verfolgt:

  • Durch den Auftrieb des Wassers werden Muskeln, Bänder und Gelenke entlastet, wodurch körperliche und psychomotorische Schwächen behandelt und ausgeglichen werden können.
  • Für geistig behinderte Menschen stellt das Schwimmen eine sehr intensive Koordinations- und Gleichgewichtsschulung dar, die ihnen in der Alltagsbewältigung zugutekommt. Fortschritte in diesen Bereichen machen sich im Wasser sehr schnell bemerkbar, so dass sich diese Erfolgserlebnisse positiv auf das Selbstvertrauen auswirken.
  • Die Menschen lernen, sich in einer eventuellen Notsituation über Wasser zu halten.
  • Im Sinne des Normalisierungsprinzips werden die Möglichkeiten der Freizeitgestaltung der Menschen erweitert.
  • Das Zugehörigkeitsgefühl zu einer Gruppe und auch die Kontaktaufnahme zu anderen Menschen werden gestärkt, da das Schwimmen normalerweise in einer Gruppe organisiert ist und sich die Schwimmer untereinander unterstützen.

Kinderturnen "KreKo" (KreKo = Kreative Koordination)

Montags, 09:00 Uhr bis 10:15 Uhr für alle 1 bis 5 jährigen

Freitags, 14:30 Uhr bis 15:30 Uhr für alle 3 bis 6 jährigen und

Freitags, 15:30 Uhr bis 16:30 Uhr für alle ab 7 Jahre

alle Angebote mit Anke und Lisa  in der Turnhalle Tilingstraße (Tilingstraße,49163 Bohmte)

Kinder springen und rennen, klettern, balancieren, malen und gestalten, wo auch immer sie Gelegenheit haben. Gleichzeitig trägt Bewegung und Kreativität in hohem Maße zur Förderung der kindlichen Entwicklung bei. Kinder machen über Bewegung, Erfahrungen über ihren eigenen Körper und damit auch über ihre Person.

Sie eignen sich ihre räumliche und dingliche Umwelt über Bewegungshandlungen an und setzen sich auch mit ihren Mitmenschen auseinander. Durch mehr Bewegungssicherheit gewinnen sie an Selbstvertrauen und lernen, sich richtig einzuschätzen.

Natürlich kann der Gutschein vom Baby-Besuchsdienst eingelösten werden.

"KreKo" Hintergrundinformationen

Die Motorik hat entscheidenden Einfluss auf die physische und die psychische Entwicklung unserer Kinder. Die motorischen Fertigkeiten geben den Kindern Sicherheit, stärken das Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl. Wenn aufgrund von motorischen Erfolgserlebnissen das Selbstvertrauen der Kinder zunimmt, wächst dadurch ebenfalls die Bereitschaft, Problemen nicht auszuweichen, sondern diese aktiv anzugehen. Eine gute motorische Ausbildung ermöglicht Selbstständigkeit und Unabhängigkeit.
Eine gute motorische Ausbildung ist die Voraussetzung für alle weiteren körperlichen Aktivitäten. Weiterhin hat die Motorik im Kindesalter Einfluss auf die kognitiven Prozesse. Bewegungen enthalten eine Fülle kognitiver Aspekten, wie etwa Entfernungen einschätzen, Wege finden oder Eigenbewegungen wahrnehmen. Die Motorikentwicklung ist die Voraussetzung für die Interaktionsfähigkeit der Kinder. Das Spielen in der Gruppe bietet mehr Bewegungsmöglichkeiten als das Spiel des einzelnen Kindes.
Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass der Bewegung, im Kindergarten und Grundschulalter eine zentrale Bedeutung im Entwicklungsprozess zukommt. Sie gibt die notwendigen Wachstums- und Entwicklungsreize für den Organismus und steigert die Persönlichkeitsentfaltung der Kinder durch die Vermittlung von Selbstvertrauen, Unabhängigkeit und Motivation. Darüber hinaus gibt sie die Möglichkeit zu sozialen Kontakten, in denen das Kind Erfahrungen sammeln kann.

Die Förderung der Motorik

Aus den Erkenntnissen über die Bedeutung der Motorik für die Gesamtentwicklung unserer Kinder ergibt sich die Notwendigkeit der Bewegungserziehung. Da in weiten Bevölkerungsschichten die zentrale Stellung der Motorik im Entwicklungsprozess der Kinder nicht bekannt, bzw. nicht bewusst ist, wird die Bewegung der meisten Kinder sehr stark eingeschränkt. Eine systematische Förderung der motorischen Entwicklung der Vorschulkinder gibt es praktisch nicht.
Die meisten Eltern halten eine Förderung ihrer Kinder im intellektuellen Bereich für sehr wichtig. Die Notwendigkeit der Förderung der motorischen Entwicklung wird nur selten erkannt.

 

Koordinationsübungen mit Spaß

Koordinationsübungen können und sollen mit Spaß vermittelt werden!
Die „Kreative Koordinationsarbeit“ (KreKo) setzt sich aus verschiedenen Elementen und Prinzipien der Bewegungsentwicklung des Menschen zusammen. Die „KreKo“ ist eine fundamentale Grundlage für die Koordinationsübungen.
Die Bewegungskoordination, der Gleichgewichtssinn, die Konzentrationsfähigkeit, das Selbstbewusstsein und der Mut, Widerstände und Schwierigkeiten selbstständig zu überwinden (Klettern und Balancieren) und die soziale Kompetenz sind unter anderem Kriterien, welche wir fördern wollen.

 

Das bewegungspädagogische Konzept

Es sind einfache Geräte, die man zum Teil als Haushaltsgeräte benutzt, wie z.B. Leitern – also keine Turngeräte. Sie sollen die Kinder zum Kriechen, Krabbeln, Klettern und Balancieren verlocken, sich mit der Schwerkraft und dem Gleichgewicht auseinander zu setzen. Die Materialien können gemeinsam mit den Kindern aufgebaut, abgebaut und verändert oder später allein von den Kindern ausgewählt und ausprobiert werden.
Stangen, Leitern, Bretter beantworten das Bewegungsverhalten der Kinder in hohem Maße von selbst. Es ist eine wackelige, sensible und lebendige Angelegenheit, wenn sich Kinder durch und mit den Materialien bewegen. Sie müssen sich mit all ihren Sinnen auf die „Lebendigkeit“ der Bewegungslandschaft einstellen - auch in seinem Zeitmaß und seiner Dynamik. Dadurch finden sie ihr inneres und äußeres Gleichgewicht. Die Kinder erleben sich in ihrer ganzen Körperlichkeit. Indem sie sich barfuß bewegen, begreifen sie über ihre Fußsohlen die unterschiedlichen Oberflächen und entdecken die Lebendigkeit ihrer Zehen, mit denen sie für einen sicheren Halt sorgen.

 

Spielregeln

Es sollten nur Kinder oder Jugendliche an der Arbeit teilnehmen, die es freiwillig tun möchten.
Stilles Beobachten ist erlaubt. Sollte danach ein Kind dann doch mitmachen wollen, sind ihm in respektabler Körpernähe die Regeln verständlich zu machen.
Das Ausprobieren und Experimentieren ist nur barfuß möglich.
Es ist immer nur ein Kind an einer Station oder an einem Gerät. Drängeln oder Vormogeln ist nicht erlaubt. Jedes Kind bekommt genügend Zeit, sich tastend (nicht hastend) an die Aufgabe zu begeben.
Ein Gerät muss nicht bewältigt werden, z.B. eine Leiter oder die Balancierstangen, es kann bei der Leiter wieder abgestiegen werden. Die Balancierstangen sollten anfangs mit mechanischen Hilfen (Stangen) erprobt werden. Hilfen wie Handhalten wären nicht im Sinne dieser Arbeit.
Wertende Bemerkungen und Anfeuern sind zu vermeiden. Es sollte möglichst jeder für sich arbeiten und seinen eigenen Rhythmus finden.
Sich Zeit lassen, nur das tun, was ich mir allein zumute. Die Kinder sollten ermutigt werden, achtsam für falschen Ehrgeiz zu werden.