... im Programm ‚Integration durch Sport’ seit 2009 "Das Bundesprogramm "Integration durch Sport" wird getragen vom Deutschen Olympischen Sportbund, gefördert vom Bundesministerium des Innern und unterstützt vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge." Auszug aus dem Programm "Integration durch Sport": "Sportvereine, die sich besonders für die Integrationsarbeit engagieren, werden als Stützpunktvereine bezeichnet. Sie besitzen für die Programmentwicklung und -umsetzung einen zentralen Stellenwert. Zum einen ermöglicht das flächendeckende System von Sportvereinen eine optimale Wirksamkeit in Ansiedlungsschwerpunkten und sozialen Brennpunkten der Zielgruppe. Zum anderen verfügen Sportvereine über ein hohes soziales Potential und vielfältige Erfahrungen in integrativer und pädagogischer Arbeit. Sie haben häufig umfangreiche Vernetzungen mit lokalen Organisationen aufgebaut und leisten einen wesentlichen Beitrag zur sozialraumorientierten und lebensweltbezogenen Sozialarbeit. Aufgrund ihrer Verankerung in Netzwerken können Sportvereine die Programmkonzeption entsprechend den lokalen Gegebenheiten auf die Bedürfnisse der Zielgruppe ausgerichtet umsetzen und Handlungsstrategien entwickeln sowie die vorhandenen Ressourcen optimieren. Erst die Umsetzung des Programms durch die vor Ort tätigen Sportvereine gewährleistet eine langfristige und kontinuierliche Arbeit. Sie fördern die Integration der Zielgruppe in hohem Maße durch deren Einbindung in den Trainings- und Wettkampfbetrieb und ebenso ins Vereinsleben mit seinen vielfältigen kulturellen und freizeitorientierten Angeboten. Neben der Öffnung der Sportvereine für die Zielgruppe und deren Einbindung in die Vereinsstrukturen, ist es Aufgabe der Sportorganisation, Freiräume für ethnische Belange zu zulassen." Die gesamte Grundsatzerklärung, bzw. das gesamte Programm steht auf www.integration-durch-sport.de als pdf-Datei zum kostenlosen Download bereit.
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Regionalkoordinator Fritz Tiemann vom „Bundesamt für Migration und Flüchtlinge“ (BAMF) besuchte gemeinsam mit dem Integrationsbeauftragten Hans Grothe vom „LandesSportBund“ (LSB) am 18. Mai 2009 den VFG Bohmte e.V. und informierte sich über die Integrationsarbeit. In einem Feedbackschreiben an den „Deutschen Olympischen SportBund“ (DOSB) ergab sich für ihn, als Gesamteindruck ein: "Ausgezeichnetes Konzept – Ausgezeichnete Arbeit – ausgezeichneter Erfolg!" Der Besuch gab Anlass zu folgenden Bemerkungen: "Die Vereinsführung ist äußerst innovativ und kreativ. Das integrative Konzept des Vereins zeigt bereits heute deutliche Erfolge und wird sicherlich die Integration noch deutlicher voranbringen können, wenn die - in Teilen überzogene - Rivalität mit dem alteingesessenen Verein zumindest auf Normalmaß reduziert werden kann." Zur Optimierung Ihres Maßnahmenerfolgs machete er zudem folgende Vorschläge: "Durch geeignete Gespräche (z.B. im Kreissportbund und in Integrationsnetzwerken) ist die herausragende Integrationsarbeit des Vereins zu propagieren, um so die Akzeptanz und Einbindung des Vereins zu steigern."
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